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Projekt

Nur billig war gestern

Qualität, Emotion und Kulinarik halten Einzug in die Tiefpreislinien

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Kunde
Coop
Services
  • Packaging-Design
  • Verpackungsdesign

Erinnerst du dich an die Anfangszeiten von Aldi und Lidl die in ihrer Anfangszeit nicht nur billig waren, sondern auch so aussahen? In den 1990er Jahren bestachen Eigenmarken durch einfaches, manchmal gar liebloses Verpackungsdesign. Serge Germann von der Zürcher Hochschule der Künste schrieb 2017: «Tiefpreislinien wie M-Budget kleiden sich in einer Antiästhetik, die üblichen Verkaufsfaktoren wie dem Renommee der Marke oder der Qualität der Ware höchstens ironische Bedeutung zumisst. Tiefstapeln, um Aufmerksamkeit zu erregen».

Seit den Markteintritten von Aldi und Lidl hat sich einiges verändert. So haben beide Discounter die «Geiz ist Geil»-Mentalität im Verpackungsdesign mehrheitlich hinter sich gelassen. Das macht ja auch Sinn: Konsumenten, die auf günstige Preise achten (oder achten müssen) wollen nicht diskriminiert werden. Zudem sind Günstig-Sortimente längst nicht mehr nur Sache der Discounter. Selbst Dorfläden bieten Günstig-Produkte für den täglichen Bedarf. Preiswert einkaufen ist nicht länger gleichzusetzen mit billig, freudlos oder anspruchslos. Nein, Tiefpreis Labels sollen sich nicht hinter Markenprodukten verstecken müssen.

So in etwa lassen sich Umfeld und Briefing für das Redesign der Coop (Zielgruppen) Eigenmarke Prix Garantie umschreiben. Der Name blieb unangetastet. Jedoch galt es, Marke und Logo mit mehr Stärke, mit mehr Aufmerksamkeit zu versehen. Die Farbe Pink blieb erhalten. Den Schriftzug Prix Garantie überführten wir in einen pink-farbenen Kreis.